Die aktuelle Debatte um die Begrenzung der Lohnnebenkosten wird derzeit mit großer Schärfe geführt. Sie trifft den Kern einer Frage, die weit über kurzfristige Finanzierungsfragen hinausreicht: Wie wollen wir als Gesellschaft die Solidarität in der Gesundheitsversorgung gestalten, ohne die ökonomischen Grundlagen unseres Sozialstaates zu gefährden? Können (oder besser wollen) wir uns die Gesundheitsversorgung in der bisher bekannten Form noch leisten. Zuzahlungen, Selbstbehalte und Einschränkungen beim Leistungskatalog liegen als vermeintliche Problemlösungen auf dem Tisch. Vor fünf Jahren lag der durchschnittliche GKV-Beitrag noch bei 15,5 %, zwischenzeitlich sind wir bei 17 % angekommen. Das heißt, die Versicherten und ihre Arbeitgeber haben in den letzten Jahren auch ohne neue Zuzahlungen und Eigenbeteiligungen deutlich mehr für ihre Gesundheitsleistungen aufbringen müssen. Angesichts dieser Entwicklung muss die Politik handeln, allerdings anders als derzeit absehbar.
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