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Termine und Veranstaltungen

Hauptstadtkongress

Hauptstadtkongress (WISO S.E. Consulting GmbH)

Berlin

Next Generation Healthcare

Auf dem Hauptstadtkongress 2020 werden heiße Eisen der Gesundheitspolitik angefasst: Innovationen kommen immer schneller, aber die Nutzenbewertung erscheint im Vergleich dazu immer schleppender. „Wie viel Evidenz muss sein?“, lautet eines der Kongressthemen, das auch den Gemeinsamen Bundesausschuss auf den Prüfstand stellt. Diskutiert wird auch die Frage: „Die Selbstverwaltung im Gesundheitswesen: Garant oder Bremser?“ Und: Warum ist Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens eigentlich „eine Dauerbaustelle“? Es geht um das Digitale Versorgungsgesetz und um erste Erfahrungen mit Apps in der Regelversorgung.

Präzisionsmedizin, Künstliche Intelligenz, Gentherapie oder Bioprinting sind keine Science Fiction mehr - auch wenn sie noch am Anfang stehen. Schneller als je zuvor werden Entwicklungen stattfinden, die alles verändern. Die Medizin wird besser, erfolgreicher, wirkungsvoller. Um all das, was die medizinische Forschung in immer schnellerer Folge möglich macht, zügig in die Regelversorgung zu bringen, muss sich manches im Gesundheitswesen ändern. Und genau das ist Leitthema beim Hauptstadtkongress. „Next Generation Healthcare: Steigerung von Qualität und Effizienz“ lautet dessen Motto.

Mit einer verbesserten Medizin müssen sich zugleich auch Versorgungsstrukturen, Selbstverwaltungen, Zulassungsverfahren, Qualitätsmanagement und nicht zuletzt die Nutzenbewertung verändern: Je integrierter Medizin sein kann, desto stärker wird der Druck auf die Sektorengrenzen. Umso leistungsfähiger Medizin wird, desto wichtiger wird Qualität – auch als Faktor der Vergütung. Wenn Prävention durch medizinischen Fortschritt wirkungsvoller wird, muss sie konsequenter betrieben werden. Und je spezialisierter stationäre Versorgung wird, desto weniger kann der Krankenhaussektor bleiben wie er ist.

Forschung und Wissenschaft liefern, Politik und Selbstverwaltung müssen jetzt nachziehen. Das ist auch ein persönliches Anliegen von Gesundheitsminister Jens Spahn, der den Hauptstadtkongress eröffnen wird.

Weitere prominente Referenten, die bereits zugesagt haben, sind Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Prof. Josef Hecken vom Gemeinsamen Bundesausschuss und Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks (Hamburg) sowie die Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (NRW) und Dr. Heiner Garg (Schleswig-Holstein).

Auch der Managementkongress Krankenhaus Klinik Rehabilitation, der als Fachkongress im Rahmen des Hauptstadtkongresses stattfindet, richtet den Blick nach vorn: „Fortschritt statt Nostalgie: Roadmap für die Gesundheitswirtschaft“, „Ambulant macht das Rennen: Vom niedergelassenen Arzt zum unternehmerischen Filialisten“ oder „Die Zukunft ist meine Chance: Perspektive durch Teilhabe am Wandel“ lauten die Themen. Selbst beim Reizthema DRGs geht es um den Aus- und nicht den Rückblick: „PRGs ersetzen DRGs: Krankenhausfinanzierung lernt Humanität“.

Der Kongress schaut auf neue Klinikkonzepte, wie „Green Hospital“ oder „Smart Hospital“, auf die digitale Infrastruktur der Häuser („KIS war gestern: Plattformen gehört die Zukunft“), auf die Perspektiven der Universitätsmedizin, die Notfallversorgung sowie auf Systempartnerschaften und Verbünde. Im Bereich der Personalgewinnung geht es um ausländische Mitarbeiter, Leiharbeit und Honorarärzte. Und der Krankenhaus Rating Report 2020 zur wirtschaftlichen Situation deutscher Kliniken wird vorgestellt.

Der Hauptstadtkongress nimmt sich wie immer einer breiten Palette von gesundheitspolitischen Themen an: Der Klinikmarkt ist Gegenstand etlicher Sessions, Cybersicherheit in Krankenhäusern, die Telematik-Infrastruktur, Patientensicherheit, die „Konzertierte Aktion Pflege“, der umstrittene Morbi-RSA, Gesundheit im Klimawandel und Health Literacy - die Gesundheitskompetenz der Deutschen, die besser werden soll.

Der Hauptstadtkongress ist mit mehr als 8.000 Entscheidern aus Politik, Kliniken, Ärzteschaft, Pflege, Krankenkassen und Wissenschaft die jährliche Leitveranstaltung der Gesundheitsbranche. Über 600 Referenten treten in rund 150 Sessions auf.

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